Turner Bau & Immobilienservice, Stier-Logo Turner Bau
Leistung 06

Garten- & Landschaftsbau in Dortmund: Ihre grüne Oase, fachgerecht angelegt

Ob privater Garten, Außenanlagen von Wohnanlagen oder gewerbliche Flächen, wir bringen Struktur, Stil und Funktionalität in jede Außenanlage.

Neu angelegter Garten mit gepflasterter Terrasse

Nachhaltige Lösungen, gute Planung und saubere Ausführung, für Privatkunden, Wohnungsbaugesellschaften, Gewerbe und öffentliche Auftraggeber.

Der Unterbau entscheidet, nicht die Oberfläche

Eine Einfahrt, die nach zwei Wintern Wellen wirft, hat fast nie ein Problem mit dem Pflasterstein. Sie hat ein Problem mit dem, was darunter liegt. Dasselbe gilt für den Rasen, der im ersten Sommer verbrennt, weil unter ihm verdichteter Bauaushub statt Oberboden liegt. Deshalb steckt bei uns der größte Teil des Aufwands in dem Teil, den hinterher niemand sieht.

Wer beim Unterbau spart, zahlt die Fläche ein zweites Mal.

Eine Pflasterfläche mit korrektem Frostschutz und verdichteter Tragschicht hält Jahrzehnte. Dieselbe Fläche auf zu dünnem Aufbau senkt sich an den Fahrspuren ab, sobald der erste Frost durch ist, und muss aufgenommen und neu verlegt werden.

Neuanlage und Pflege

Anlegen und bauen

  • Pflasterarbeiten für Wege, Einfahrten, Terrassen und Höfe
  • Naturstein- und Mauerarbeiten, auch als Sitzmauer oder Hangabfangung
  • Rasen als Rollrasen oder Ansaat, inklusive Bodenvorbereitung
  • Pflanzarbeiten, Bäume, Sträucher, Hecken und Beete
  • Zaunbau und Sichtschutz
  • Entwässerung, Rinnen, Drainage und Gefälleplanung

Laufende Pflege

  • Mähen und Rasenpflege im Turnus
  • Hecken- und Gehölzschnitt
  • Beetpflege und Laubentsorgung
  • Unkrautentfernung auf befestigten Flächen

Pflege läuft häufig über unseren Hausmeisterservice, dann sind Außenanlage und Objektbetreuung in einem Vertrag.

Pflaster: der Aufbau, der hält

Wie dick der Aufbau sein muss, hängt an der Belastung. Ein Gartenweg trägt Menschen, eine Einfahrt trägt ein Fahrzeug, ein Hof trägt gelegentlich einen Lkw. Die Regeln dafür stehen in der DIN 18318 und den zugehörigen Regelwerken. Praktisch sieht der Aufbau von unten nach oben so aus:

Schicht Aufgabe Worauf es ankommt
Planum Tragfähiger, profilierter Untergrund Gefälle bereits hier anlegen, nicht erst oben
Frostschutzschicht Verhindert Frosthebungen Dicke nach Belastung, wasserdurchlässig
Tragschicht Verteilt die Last Lagenweise verdichtet, nicht in einem Zug
Bettung Gleicht Steintoleranzen aus Dünn und gleichmäßig, nie zum Ausgleichen missbraucht
Pflasterdecke Nutzschicht Fugen gefüllt, Ränder gesetzt

Zwei Details entscheiden zusätzlich über die Lebensdauer: die Randeinfassung, ohne die das Pflaster seitlich auswandert, und das Gefälle von der Gebäudewand weg. Zwei Prozent reichen, aber sie müssen vorhanden sein. Fehlendes Gefälle ist die häufigste Ursache für feuchte Kellerwände nach einer neuen Terrasse.

Der Ablauf

  1. OrtsterminWir sehen uns die Fläche an, prüfen Boden, Höhen, Entwässerung und Zufahrt für Material und Maschine. Bei Hanglagen klären wir, ob eine Abfangung nötig ist.
  2. Planung und AngebotSie bekommen den geplanten Aufbau schriftlich, nicht nur einen Quadratmeterpreis. So ist vergleichbar, was andere Angebote enthalten und was nicht.
  3. ErdarbeitenAushub auf die nötige Tiefe, Bodenaustausch wo erforderlich, Abtransport des Materials. Hier entsteht der größte Teil des Aufwands.
  4. AufbauFrostschutz und Tragschicht lagenweise einbauen und verdichten, Randeinfassung setzen, Bettung abziehen. Erst danach kommt der Stein.
  5. Verlegung und ÜbergabePflastern, verfugen, abrütteln, Fläche reinigen. Bei Rasen und Bepflanzung erklären wir die Anwachspflege, davon hängt das Ergebnis im ersten Jahr ab.

Was den Preis bestimmt

  • AufbauhöheGartenweg, Pkw-Einfahrt und befahrbarer Hof unterscheiden sich in Aushubtiefe und Materialmenge deutlich. Das ist der größte Posten, und der, an dem billige Angebote sparen.
  • BodenverhältnisseLehmiger oder aufgefüllter Boden muss tiefer ausgetauscht werden als gewachsener Sand. Im Ruhrgebiet trifft man auf Bergbaualtlasten und Auffüllungen häufiger, als man denkt.
  • ZufahrtOb Bagger und Kipper an die Fläche kommen oder alles durch einen schmalen Hauseingang muss, kann den Erdarbeitsanteil verdoppeln.
  • Entsorgung des AushubsAbgerechnet nach Volumen und Belastungsklasse. Belasteter Boden ist erheblich teurer und muss vorher untersucht werden.
  • MaterialBetonstein, Klinker und Naturstein liegen weit auseinander, ebenso Formate: kleinteiliges Pflaster und Verlegemuster im Diagonalverband kosten mehr Zeit als große Platten im Reihenverband.

Rollrasen oder Ansaat

Die Frage kommt bei fast jedem Auftrag, und die ehrliche Antwort ist: Beides funktioniert, wenn der Boden vorbereitet ist. Rollrasen ist sofort begehbar und optisch fertig, kostet beim Material aber ein Vielfaches und braucht in den ersten Wochen viel Wasser. Ansaat ist deutlich günstiger, braucht aber sechs bis acht Wochen bis zur Belastbarkeit und ist in dieser Zeit empfindlich gegen Trockenheit und Vogelfraß.

Als Faustregel: Bei kleinen, gut einsehbaren Flächen und dort, wo schnell wieder genutzt werden soll, lohnt Rollrasen. Bei großen Flächen und im Herbst, wenn ohnehin Zeit ist, ist Ansaat die wirtschaftlichere Wahl. Entscheidend ist in beiden Fällen die Bodenvorbereitung darunter, nicht die Entscheidung selbst.

Typische Flächen in Dortmund und Schwerte

Bei Reihenhaus- und Doppelhausgrundstücken geht es meist um die Neugestaltung von Einfahrt und Terrasse in einem Zug. Der kritische Punkt ist die Zufahrt: Wenn kein Bagger an die Fläche kommt, wird der Aushub zur Handarbeit und verschiebt die Kalkulation spürbar.

In den Außenanlagen von Wohnanlagen ist das häufigste Thema nicht die Neuanlage, sondern die Instandsetzung: abgesackte Wege, ausgewanderte Ränder, zugewachsene Entwässerungsrinnen. Solche Flächen lassen sich meist abschnittsweise sanieren, statt sie komplett zu erneuern.

Auf Gewerbe- und Hoflächen entscheidet die Belastung durch Lieferverkehr über den Aufbau. Hier planen wir bewusst größer als bei privaten Einfahrten, weil eine abgesackte Hoffläche den Betrieb stört und die Nachbesserung ein Vielfaches des eingesparten Betrags kostet.

Für Hausverwaltungen und Gewerbe

Außenanlagen sind der Teil einer Immobilie, den Interessenten zuerst sehen, und der, bei dem sich Verwahrlosung am schnellsten zeigt. Wir übernehmen Neuanlage und laufende Pflege aus einer Hand, auf Wunsch als Jahresvertrag mit festem Turnus über den Hausmeisterservice, inklusive Winterdienst auf denselben Flächen.

Sie bekommen den geplanten Aufbau schriftlich, dokumentierte Abnahmen und eine Rechnung pro Objekt. Wir arbeiten in Dortmund, Schwerte und im gesamten östlichen Ruhrgebiet.

Häufige Fragen

Warum sackt meine Einfahrt ab?

Fast immer, weil der Unterbau zu dünn oder nicht lagenweise verdichtet wurde. Eine Pkw-Einfahrt braucht deutlich mehr Frostschutz und Tragschicht als ein Gartenweg. Wenn Wasser im Aufbau steht und gefriert, hebt und senkt sich die Fläche an den Fahrspuren. Reparieren lässt sich das nur, indem die Fläche aufgenommen und der Aufbau korrigiert wird.

Rollrasen oder ansäen, was ist besser?

Beides funktioniert, wenn der Boden vorbereitet ist. Rollrasen ist sofort begehbar und optisch fertig, kostet beim Material aber ein Vielfaches und braucht in den ersten Wochen viel Wasser. Ansaat ist günstiger, braucht sechs bis acht Wochen bis zur Belastbarkeit und ist in dieser Zeit empfindlich. Bei kleinen, einsehbaren Flächen lohnt Rollrasen, bei großen Flächen die Ansaat.

Brauche ich Gefälle auf der Terrasse?

Ja, und zwar von der Hauswand weg. Zwei Prozent genügen, aber sie müssen vorhanden sein und schon im Planum angelegt werden, nicht erst in der Bettung. Fehlendes Gefälle ist die häufigste Ursache für feuchte Kellerwände nach einer neu gebauten Terrasse.

Was passiert mit dem Aushub?

Wir transportieren ihn ab und entsorgen ihn fachgerecht. Abgerechnet wird nach Volumen und Belastungsklasse. Bei Verdacht auf belasteten Boden, im Ruhrgebiet durch alte Auffüllungen nicht selten, lassen wir vorher eine Untersuchung machen, weil sich die Entsorgungskosten sonst erheblich verschieben können.

Übernehmen Sie auch die laufende Pflege?

Ja, auf Wunsch als Jahresvertrag mit festem Turnus für Mähen, Heckenschnitt, Beetpflege und Laub. Häufig kombinieren Verwaltungen das direkt mit dem Hausmeisterservice und dem Winterdienst, dann laufen Außenanlage und Objektbetreuung über einen Ansprechpartner und einen Vertrag.

Weitere Leistungen

Garten- & Landschaftsbau in Ihrer Nähe