Turner Bau & Immobilienservice, Stier-Logo Turner Bau
Leistung 01

Bodenlegerarbeiten in Dortmund: präzise verlegt, sauber übergeben

Ein hochwertig verlegter Boden bildet die Grundlage für ein stimmiges Raumgefühl. Wir verlegen mit höchster Sorgfalt: Vinyl, Laminat, Parkett, Teppich oder modernen Designbelag.

Neu verlegter Boden in Holzoptik in einem leeren Wohnzimmer mit Balkontür

Präzises Handwerk, termingerechte Ausführung und ein sauberes Ergebnis. Das gilt für Privatkunden, Hausverwaltungen und Gewerbeobjekte gleichermaßen.

Der Untergrund entscheidet, nicht der Belag

Fast jeder Schaden an einem Bodenbelag lässt sich auf den Untergrund zurückführen, nicht auf das Material. Ein Laminat, das nach einem Jahr an den Fugen aufsteht, lag meist auf einem zu feuchten oder zu unebenen Estrich. Ein Vinyl, das sich abzeichnet, hat Reste von Altkleber unter sich. Deshalb beginnt jede Verlegung bei uns mit der Prüfung dessen, was darunter liegt.

Der teuerste Belag nützt nichts auf einem Untergrund, der nicht eben, trocken und fest ist.

Umgekehrt hält ein solide vorbereiteter Standardbelag oft länger als hochwertiges Material, das auf einen ungeprüften Estrich gelegt wurde. Die Vorbereitung ist der Teil, an dem sich sparen am teuersten rächt.

Was wir verlegen, und was wir vorher prüfen

Beläge

  • Vinyl und Designbelag, Klick- oder Klebeverlegung, auch in Objektqualität
  • Laminat in allen gängigen Nutzungsklassen
  • Parkett, verklebt oder schwimmend, inklusive Schleifen und Versiegeln von Bestandsparkett
  • Teppich, Bahnenware und Fliese
  • Übergangs-, Abschluss- und Sockelleisten passend zum Belag
  • Entfernung und Entsorgung des alten Belags

Prüfung vor der Verlegung

  • Ebenheit nach den Grenzwerten der DIN 18202
  • Restfeuchte im Estrich, per CM-Messung wo nötig
  • Festigkeit und Haftung der Oberfläche
  • Altkleberreste und deren Verträglichkeit
  • Aufbauhöhe im Verhältnis zu Türen und Übergängen

Was dabei auffällt, steht im Angebot, bevor Sie es unterschreiben. Nachträgliche Positionen wegen überraschend unebenem Estrich gibt es bei uns nicht.

Nutzungsklassen: welcher Belag gehört in welchen Raum

Jeder Belag trägt eine Nutzungsklasse nach EN ISO 10874. Die erste Ziffer steht für den Bereich, die zweite für die Beanspruchung. Sie ist die verlässlichste Kennzahl beim Einkauf, weil sie unabhängig von Werbebegriffen wie robust oder strapazierfähig geprüft ist.

Klasse Bereich Gedacht für Unsere Einordnung
NK 21 Wohnen, leicht Schlafzimmer, selten genutzte Gästezimmer Für Mietobjekte zu schwach
NK 22 Wohnen, mittel Schlaf- und Hobbyräume Nur in Eigennutzung sinnvoll
NK 23 Wohnen, stark Wohnzimmer, Flure, Haushalte mit Haustieren Minimum für vermietete Wohnungen
NK 31 Gewerbe, leicht Einzelbüros, Besprechungsräume Gute Wahl für Flure in Mietwohnungen
NK 32 Gewerbe, mittel Mehrpersonenbüros, kleine Ladenflächen Empfehlung bei häufigem Mieterwechsel
NK 33 Gewerbe, stark Verkaufsflächen, stark frequentierte Bereiche Treppenhäuser und Gewerbeobjekte

Für eine Wohnung, die alle paar Jahre neu vermietet wird, ist NK 31 oder 32 in Fluren und Küche fast immer die Rechnung, die aufgeht. Der Aufpreis gegenüber NK 23 liegt beim Material, nicht bei der Verlegung, und er amortisiert sich, sobald der Belag einen Mieterwechsel zusätzlich übersteht.

Der Ablauf

  1. Aufmaß und UntergrundprüfungWir messen die Fläche, prüfen Ebenheit, Feuchte und Festigkeit und schauen, was der alte Belag hinterlässt. Erst danach lässt sich seriös kalkulieren.
  2. Beratung zum BelagWir sagen, welche Nutzungsklasse der Raum braucht und wo ein teureres Material sich rechnet, und wo nicht. Auf Wunsch bringen wir Muster mit.
  3. FestpreisangebotIn der Regel innerhalb von 24 Stunden, mit getrennten Positionen für Ausbau, Vorbereitung, Material und Verlegung.
  4. VorbereitungAlten Belag ausbauen und entsorgen, Kleberreste entfernen, spachteln, grundieren, wo nötig nivellieren. Dieser Schritt dauert oft länger als das Verlegen selbst.
  5. Verlegung und ÜbergabeBelag verlegen, Leisten setzen, Übergänge sauber abschließen, besenrein übergeben. Auf Wunsch schließt die Endreinigung direkt an.

Was den Preis bestimmt

  • Zustand des UntergrundsZwischen grundieren und verlegen einerseits und spachteln, schleifen, nivellieren andererseits liegt der größte Unterschied. Bei verklebtem Altteppich kommt das Entfernen der Kleberreste dazu.
  • VerlegeartSchwimmend verlegtes Klicksystem ist schneller als vollflächige Verklebung. Verklebt wird trotzdem, wo es sein muss: bei Fußbodenheizung, großen Flächen und hoher Beanspruchung.
  • Zuschnitt und RaumformEin rechteckiger Raum ist günstiger als einer mit Erkern, Nischen und vielen Türen. Verschnitt und Zuschnittzeit steigen mit jeder Ecke.
  • MaterialklasseZwischen Einstiegsware und Objektbelag liegt beim Material ein Vielfaches, bei der Verlegung fast nichts. Deshalb lohnt der Sprung in der Materialqualität meist mehr als das Sparen an der Ausführung.
  • Leisten und ÜbergängeSockelleisten, Übergangsprofile und Anschlüsse an Türzargen sind Detailarbeit und werden oft unterschätzt. Sie entscheiden aber darüber, ob das Ergebnis fertig aussieht.

Vinyl, Laminat, Parkett oder Teppich

Objektvinyl ist im Mietobjekt der Allrounder: wasserbeständig, leise, raumweise austauschbar und in der Verlegung nicht teurer als Laminat. In Küche, Bad und Flur ist es dem Laminat klar überlegen.

Laminat bleibt die günstigste Variante mit ordentlicher Optik und hält in Wohn- und Schlafräumen lange. Stehende Nässe verträgt es nicht, deshalb gehört es nicht in Nassbereiche.

Parkett ist der einzige Belag, der sich mehrfach abschleifen lässt und damit über Jahrzehnte trägt. Das rechnet sich in Eigennutzung und in gehobener Vermietung, im schnellen Mieterwechsel eher nicht.

Teppich ist warm und leise und in der Anschaffung günstig, überlebt aber selten mehr als einen Mieterwechsel, weil Flecken und Gerüche bleiben.

Typische Fälle in Dortmund und Schwerte

Im Altbau liegen unter dem Teppich fast immer Holzdielen. Sie sind meist erhaltenswert, aber selten eben. Bevor darauf ein neuer Belag kann, muss die Tragfähigkeit geprüft und die Fläche ausgeglichen werden. Häufig lohnt es sich, stattdessen die Dielen abzuschleifen: das ist oft günstiger als ein neuer Belag und deutlich attraktiver in der Vermietung.

In den Beständen der 60er bis 80er Jahre liegt in der Regel Zementestrich mit verklebtem Teppich oder PVC darauf. Der Kleber ist der eigentliche Aufwand. Bei Gebäuden aus dieser Zeit prüfen wir vor dem Ausbau, ob es sich um einen schadstoffhaltigen Altkleber handelt, und ziehen bei Verdacht einen Fachbetrieb hinzu, statt einfach loszufräsen.

In Neubau und Sanierung mit Fußbodenheizung entscheidet der Wärmedurchlasswiderstand mit. Dicke Dämmunterlagen unter Klicksystemen kosten hier spürbar Heizleistung, deshalb verlegen wir in solchen Flächen bevorzugt verklebt.

Aus unseren Projekten

Einblicke von unseren Baustellen: Böden in Mietwohnungen, während und nach der Verlegung.

Für Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften

Bei wiederkehrenden Mieterwechseln lohnt es sich, einen Belag als Standard festzulegen und ihn im gesamten Bestand zu verwenden. Das senkt den Materialpreis, verkürzt die Lieferzeit und erlaubt es, beschädigte Flächen später raumweise zu tauschen, statt die ganze Wohnung neu zu belegen. Wir helfen bei der Festlegung und halten die Entscheidung dokumentiert.

Häufig kombiniert mit Leerwohnungssanierung und Trockenbau, dann liegen die Gewerke in der richtigen Reihenfolge und Sie bekommen eine Rechnung pro Einheit. Wir arbeiten in Dortmund, Schwerte und im gesamten östlichen Ruhrgebiet.

Häufige Fragen

Kann der neue Boden auf den alten gelegt werden?

Manchmal ja, meist besser nicht. Entscheidend sind Aufbauhöhe, Tragfähigkeit und ob der alte Belag fest liegt. Über altem Teppich geht es nie, über festem PVC oder Fliesen mitunter schon. Der Haken ist die Höhe: Jeder Zentimeter geht an Türen und Übergängen verloren. Wir prüfen das beim Aufmaß und sagen offen, ob es trägt.

Welche Nutzungsklasse brauche ich in einer Mietwohnung?

In Wohn- und Schlafräumen ist NK 23 das Minimum. In Flur und Küche empfehlen wir NK 31 oder 32, weil dort der meiste Verkehr stattfindet. Der Aufpreis liegt beim Material, nicht bei der Verlegung, und er rechnet sich, sobald der Belag einen Mieterwechsel zusätzlich übersteht.

Wie lange dauert die Verlegung?

Eine durchschnittliche Wohnung von 60 bis 80 Quadratmetern schaffen wir bei gutem Untergrund in ein bis zwei Tagen. Muss gespachtelt oder nivelliert werden, kommen Trocknungszeiten dazu, dann werden daraus drei bis vier Tage. Kleberreste vom Altbelag sind der häufigste Grund, warum es länger dauert als gedacht.

Muss der Estrich vorher gemessen werden?

Bei frischem Estrich und bei jedem verklebten Belag ja. Zu hohe Restfeuchte führt später zu Ablosungen und Verwölbungen, und das ist ein Schaden, der die komplette Fläche betrifft. Wir messen per CM-Verfahren und dokumentieren das Ergebnis, bevor verlegt wird.

Schleifen Sie auch vorhandenes Parkett ab?

Ja. Sofern die Nutzschicht noch ausreichend dick ist, ist Abschleifen und neu Versiegeln fast immer günstiger als ein neuer Boden und erhält die Substanz. Wie oft ein Parkett das noch verträgt, prüfen wir an einer Randfuge, bevor wir ein Angebot machen.

Weitere Leistungen

Bodenlegerarbeiten in Ihrer Nähe